Oldenburg wird 2035 klimaneutral

Was bedeutet das?
Was wir fordern!
der Rat hat folgendes beschlossen
Die Verwaltung gab folgende Wege vor
Wir sind Oldenburg klimaneutral 2030

Heute hat die Stadt Oldenburg sein Klimaziel 2035 beschlossen. Somit ist Oldenburg die ambitionierteste Stadt in Niedersachsen! Wir denken, es geht mehr und sind uns bewusst, dass nur knapp 7 Jahre verbleiben, bis das restliche CO2 Budget zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens aufgebraucht ist. Daher fordern wir konsequent:
Oldenburg muss bereits 2030 klimaneutral werden und jetzt große Schritte gehen!

Bündnis fordert Oldenburg klimaneutral 2030

Das breite Bündnis „Oldenburg klimaneutral 2030“ hat sich mit 15 Organisationen gegründet, um der Forderung nach einem klimaneutralen Oldenburg bis 2030 aus dem Leitantrag von FridaysForFuture mehr Gehör zu verschaffen. Anlass hierfür ist die Ausschusssitzung für Stadtgrün, Umwelt und Klima (ASUK) am heutigen Donnerstag. Die Ausschussmitglieder werden über ein Klimaziel für Oldenburg diskutieren und abstimmen.


Leonie Mazalla: „Das Bündnis begrüßt die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung, die als Zieljahr für Klimaneutralität das Jahr 2035 vorsieht. Gleichzeitig halten wir es weiterhin für möglich, dass Oldenburg bis 2030 klimaneutral werden kann. Entsprechend fordern wir, dass die Stadt auch dieses Ziel beschließt, um ihren Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu leisten.“ Imke Janssen ergänzt: „Als Bündnis ist uns vor allem wichtig, dass ein notwendiges Ziel nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt wird. Dafür werden wir uns auch nach einem Beschluss engagieren.“Deshalb demonstriert das Bündnis am heutigen Donnerstag vor dem ASUK. 


Zu den Erstunterzeichenern gehören Fridays for Future Oldenburg, Verkehrswandel Oldenburg, Parents for Future Oldenburg, Ökumenisches Zentrum Oldenburg (ÖZO), Fossil Free Oldenburg, Extinction Rebellion Oldenburg, Umwelthaus Oldenburg e.V., Hilfswerft, Repair Cafés Oldenburg, Reparaturrat Oldenburg e.V., Students for Future Oldenburg, Christians for Future Oldenburg, VCD Oldenburg, Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG und das Umwelthaus Oldenburg.
Die vier Kernforderungen des Bündnisses und ihre Begründung finden sich im angehängten Dokument.

Kontakt: oldenburg-klimaneutral-2030@posteo.de

Ernährungsrat

Gemeinsam Ernährung auf die kommunale Agenda bringen
Verkehr, Bauen und Energie sind typische Bereiche, wenn es um Klimaschutz geht. Ernährung hingegen spielt bei Klimaschutzmaßnahmen häufig keine große Rolle, obwohl der Ernährungssektor laut Weltklimarat zu rund einem Viertel der menschengemachten Treibhausgasemissionen beiträgt – Deshalb setzt sich in Oldenburg der Ernährungsrat seit drei Jahren für ein klimagerechtes, regionales, ökologisches und faires Ernährungssystem in Oldenburg und Umgebung ein.
Im Prozess zur Erarbeitung des Leitantrages, bei dem FFF gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Fraktionen in sechs verschiedenen Themenfeldern Beschlussvorschläge erarbeitet hat, um Oldenburg zu einer klimaneutralen Stadt zu verwandeln, wurde der Ernährungsrat von FFF im Themenfeld Ernährung & Konsum mit eingebunden.


Der Ernährungsrat ist ein Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Ernährungswirtschaft und Politik und setzt sich seit Ende 2017 für ein klimagerechtes, regionales, ökologisches und faires Ernährungssystem in Oldenburg und Umgebung ein. In den Workshops konnte der Ernährungsrat seine Erfahrungen und Ideen einbringen, wie sich Oldenburg in Sachen Ernährung nachhaltiger aufstellen könnte.
„Wir freuen uns sehr, dass wir FFF bei der Ausarbeitung von Maßnahmen im Ernährungsbereich unterstützen konnten und dass FFF uns an dem Prozess hat teilhaben lassen. Seit ein paar Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Oldenburg eine Ernährungsstrategie entwickelt – durch und mit FFF konnten wir unser Anliegen an die Politik herantragen. Unsere Zusammenarbeit hat für uns gezeigt, wie ein starkes zivilgesellschaftliches Miteinander funktionieren und was es bewirken kann“ erklärt Judith Busch, Koordinatorin vom Ernährungsrat.


Am 12. November wurde im Umweltausschuss der Beschluss gefasst, dass eine Ernährungsstrategie entwickelt werden soll- neben verschiedenen weiteren Beschlüssen zur Gestaltung eines nachhaltigen Ernährungssystems.

9 Maßnahmen aus dem Themenfeld Ernährung, Konsum und Bilung für nachhaltige Entwicklung werden am 30.11. im Rat final abgestimmt, unter anderem über die Entwicklung der Ernährungsstrategie. Wer zuschauen möchte: Anmeldungen an buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de oder die live Übertragung bei O-Eins verfolgen.

Globaler Klimastreik Oldenburg

Unser Tag wird laut und voller Aktionen!

Er startet:

  • 14 Uhr Raddemo #ThinkglobalActLocal über lokalen Artenschutz sowie Verkehrswende und
    globale Systemwende sowie Energiewende
    Start: Schlossplatz
  • 18.30 Uhr #Criticalmass für sicheren Radverkehr der kleinsten sowie eine allgemeine Verkehrswende
    Start: Bahnhof
  • 20.00 Uhr Mahnwache #AlleDörferbleiben zur Erhaltung der Dörfer in NRW und gegen die Kohleindustrie
    Ort: Rathausmarkt

Streikt mit uns und holt euch Plakate, Sticker und Busaufhänger bei Veggiemaid und weiteren Geschäften raus.

Deine Schule hat noch keine Plakate, deine Arbeit sieht triste aus oder du kennst Menschen, die noch nicht vom globalen Klimastreik am 25.09. wissen, dann hol dir Plakate bei Veggiemaid am Damm oder Rubio – Unverpackt in Oldenburg
Du kannst auch von unseren Parents- oder FridaysForFuture Plakate in Dobbenviertel oder in Bürgerfelde erhalten. Dazu schreib einfach 0176 83093428 an. Wir bringen dir welche vorbei oder du erhältst die genaue Adresse/einen Treffpunkt
keinGradweiter
https://facebook.com/events/s/globaler-klimastreik/2000266403439868/?ti=cl