Nordstreik Oldenburg

Nordstreik Oldenburg Ankündigung

Ticketpreise zu hoch, kein Platz für Radwege, Autos dominieren unsere Straßen, Wälder müssen Straßen weichen, neue Shoppingmall statt Stadtpark für alle?! Die sozial-ökologische Verkehrswende kann nur gelingen, wenn wir über Flächenverteilung reden.

Lasst uns ein lebenswertes Oldenburg gestalten.

Streikt mit uns am Nordstreik!
Laufdemo am 23. Juli um 14 Uhr ab Pferdemarkt.

Wir haben auch wieder Plakate und Flyer für eure Schulen und Nachbarschaften🌳🌻🌍

Moor bleibt Moor Demo

Laufdemo Ankündigung

Diesen Donnerstag um 18 Uhr demonstrieren wir wieder am Hauptbahnhof Süd gegen den Bau der Küstenautobahn A20. Diese unnötige Autobahn soll der Grund für die Zerstörung von Mooren sein, die riesige, enorm wichtige CO2 Speicher sind.
Wir fordern den sofortigen Stopp des Baus, denn Moor bleibt Moor!

Laschetverhindern!

Wöchentliche Streiks

Diesen Freitag streiken wir um 16 Uhr auf dem Schlossplatz. Beim Banner und Plakate malen kannst du uns kennen lernen, wie wir arbeiten und was für Aktionen wir geplant haben! Jeden letzten Freitag nehmen wir uns extra Zeit für dich. Komm und werde ein Teil unserer Bewegung!

Warum sollten wir weiterhin streiken?

Dieses Jahr ist das #Superwahljahr und wir müssen Druck aufbauen.
Wir haben nicht mal mehr 100 Tage bis zur Wahl und dennoch strebt die GroKo ein klimaneutrales Deutschland bis 2045 an! Heute beerdigt NRWs Landeschef Armin Laschet die Energiewende. Windkraftwerke müssen demnächst 1km weit weg von Siedlungen stehen, dagegen dürfen Kohlekraftwerke 700m weit weggebaut werden! #LaschetvernichtetArbeitsplätze
Lasst uns #Laschetverhindern! Wir brauchen Veränderungen, jetzt!

Stoppt die Fliegerhorststraße!

Wald Wasser Wiesen retten! Stopp die Fliegerhorststraße!

Liebe Unterstützer*innen der Petition ‚Wald – Wasser – Wiesen retten: Stoppt die „Fliegerhorst-Straße“!‘,

am nächsten Wochenende werden wir wieder auf dem Fahrrad gegen den Bau der sogenannten „Entlastungsstraße“ durch ein wertvolles oldenburger Stadtbiotop demonstrieren. Am 12.09. sind in Oldenburg Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen. Der neu gewählte Rat könnte die Entscheidung für die Straße wieder zurücknehmen. Lasst uns den Kandidaten zeigen, dass wir genau das von ihnen erwarten!

Fahrraddemo am Samstag, 03. Juli:
Start: 15 Uhr Schlossplatz Oldenburg.

Ende: ca. 16:30, Parkplatz Fa. Farben Ullmann (Wechloy)
Nach der kurzen Abschlusskundgebung, die diesmal freundlicherweise auf dem Parkplatz der benachbarten Firma Farben Ullmann stattfinden wird, könnt Ihr in geführten Kleingruppen gerne noch das bedrohte Gebiet erkunden und den geplanten Verlauf der Straße im Gelände nachvollziehen.
(Natürlich gelten die üblichen Coronaschutzmaßnahmen mit Abstand und medizinischer Schutzmaske.)
Seit dem 08.06 unterstützt auch der VCD Oldenburg offiziell unsere Initiative:
Hier der Vorstandsbeschluss:

  1. Die sogenannte Entlastungsstraße beim Fliegerhorst Oldenburg wird vom VCD Oldenburg abgelehnt.

Der VCD Oldenburg fordert eine sozial- und klimagerechte Verkehrswende. Die neue Fliegerhorst-Straße läuft den Klimaneutralitätszielen zuwider. Wenn die Politik die selbst gesetzten Klimaneutralitätsziele ernst nimmt, dann muss der motorisierte Individualverkehr (und die Zahl von Kraftfahrzeugen) in Oldenburg in den nächsten zehn Jahren drastisch reduziert werden – dann wird die Straße jedoch zur Entlastung überhaupt nicht mehr benötigt.

Deshalb fordern wir vom Oberbürgermeister und dem Rat der Stadt Oldenburg:

Stoppen Sie das Bauvorhaben „Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße“ und verfolgen Sie stattdessen ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept, das nicht den Autoverkehr fördert, sondern Fahrrad- und öffentlichen Nahverkehr in den Mittelpunkt stellt. Erhalten Sie dieses wertvolle Stadtbiotop, das Lebensraum für seltene Amphibien bietet und als Wasser- und CO2-Speicher seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet!

  1. Der VCD Oldenburg tritt der Initiative „Wald – Wasser – Wiesen – RETTEN!“ bei.

Natürlich könnt ihr auch weiter für die Petition werben und unterschriften sammeln:
https://weact.campact.de/petitions/wald-wiese-wasser-wechloy

#MeinKörperMeineWahl

Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Schwangerschafts-abbrüchen, sowie die massive Unterdrückung der sexuellen Selbstbestimmung von FLINTA*-Personen hat lange Tradition in der Bundesrepublik.

Seit 150 Jahre werden Schwangerschaftsabbrüche in die Illegalität gedrängt, unsicher, unsauber, kompliziert und teuer.

Aber ist es nicht nur §218, welcher FLINTA*-Personen seit mehr als einem Jahrhundert zutiefst entmündigt. Auch das 40-jährige Bestehen des sog. „Transsexuellen Gesetzes“ (TSG) und der jüngst angelehnte Gesetzentwurf zur Aufhebung eben jenes (und für die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes) ist Ausdruck dieser Machtstrukturen.

Trans*-Menschen sind damit immer noch rechtlicher Diskriminie-rung, zutiefst übergriffigen Gutachten und teuren Gerichtsprozes-sen ausgesetzt. Zu diesen öffentlichen Schikanen kommt außer-dem der Zwang zur dauerhaften Beweislast nur um Namen und Personenstand ändern zu können.

Daher seid solidarisch und kommt zur Demo* am 20. Juni um 14 Uhr auf dem Schlossplatz!

→ Für den sicheren Zugang und die Entstigmatisierung von Schwanger-schaftsabbrüchen

→ Für die sexuelle Selbstbestimm-ung von FLINTA*-Personen

→ Für die Abschaffung des TSG und des Paragrafen 218

*Aufruf von UnitedAgainstRacism

*Solidarische Männer sind auch willkommen

Blumenduft statt Abgase, Bienen statt Blech

Wie weit können wir mit unserem grünen Auto fahren? Vielleicht nicht bis zum nächsten Supermarkt oder nach Hause, aber dafür einer insektenfreundlichen Zukunft entgegen!

Und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja… Hey, was ist eigentlich aus Biene Maja geworden? Was würde sie zu dem neuen Blumenbeet in der Stadt sagen? 

Bestimmt würde sie von Blume zu Blume hüpfen und sich in einer der Glockenblumen verstecken. Viele Schmetterlinge und Wespen, Bienen und Käfer, Falter und Schwärmer finden hier Unterschlupf und Nahrungsgrundlage. Sie fühlen sich von den hier wachsenden Wildblumen und Kräutern, wie Wegwarte, Schafgarbe und Natternkopf angezogen. 

Denn leider haben es die Insekten immer schwerer: Grünstreifen und Wiesen verschwinden und müssen menschlichen Bauten, Straßen und Parkplätzen weichen. Zwischen Monokulturen und intensivierter Landwirtschaft bleibt immer weniger Platz für Grünstreifen und Wiesen. Gewässer sind durch die hohe Düngung der Landwirtschaft belastet. Pestizide und Herbizide töten nicht nur Schädlinge, sondern vergiften auch unsere lieben Bestäuber

Seit dem Maja vor 40 Jahren ihren Weg in den Fernseher fand, sind 76 % unserer Fluginsekten verschwunden. Darunter auch sehr viele Wildbienen- und Schmetterlingsarten. 

-> https://www1.wdr.de/wissen/natur/insektensterben-hintergrund-100.html

Das ist nicht nur schade für Naturfreunde und Spazierende, die die bunte Vielfalt des Fliegens, Flatterns, Summens und Brummens gerne betrachten. Es ist auch sehr gefährlich! Denn Insekten bilden die Nahrungsgrundlage für viele Tiere, für die meisten Reptilien- und Vogelarten. Sie halten die Ökosysteme im Gleichgewicht, zersetzen organisches Material und bilden die Basis vieler Nahrungsketten. Und wer bestäubt wohl unserer Nutzpflanzen, unser Gemüse und unsere Obstbäume? 75 % der Welternährung hängen von der Bestäubung durch Insekten ab.

-> https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/info/22683.html

Darum kannst du hier unser insektenfreundliches Blumenbeet bewundern. Wir haben alte Paletten und ausrangierte Autoreifen für den Bau des Beetes verwendet, da der Konsum in unserer Gesellschaft überhand nimmt. Um unseren jetzigen Ressourcenverbrauch zu decken, bräuchte es 1,6 Erden. Durch Upcycling und Recycling lässt sich nicht nur viel CO2 einsparen, sondern auch der Geldbeutel schonen.

-> https://utopia.de/tag/upcycling/

Wir haben darauf geachtet, das Beet mit torffreier Erde zu befüllen. Denn beim Abbau von Torf aus trockengelegten Mooren wird lang gespeichertes CO2 frei. Moore speichern doppelt so viel CO2, wie alle Wälder unserer Erde zusammen und sind unwiederbringbare Biotope.

-> https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/torffreie-erde

Es wird Zeit, dass wir unseren kleinen Begleitern große Aufmerksamkeit schenken und ihren extremen Artenschwund aufhalten! Ohne sie ist auch unser Überleben gefährdet.

Diese Projekt ist in Kooperation mit der 

Stadt Oldenburg LOGO

Kräuterei Oldenburg LOGO

FridaysForFuture Oldenburg LOGO   | Gruppen-E-Mail

ParentsForFuture Oldenburg LOGO   | Gruppen-E-Mail

StudentsForFuture Oldenburg LOGO | Gruppen-E-Mail

entstanden.

Earth Overshoot Day

Heute ist der Earth Overshoot Day für Deutschland. Alle Ressourcen für dieses Jahr sind aufgebraucht! Gerade mal 124 von 365 Tagen kamen wir mit unserem Budget aus… Jetzt lebt Deutschland auf Pump und die Erde, die zukünftigen Generationen und der globale Süden dürfen die Rechnung tragen. Ausbleibende Agrar- und Verkehrsreformen, Kohleausstieg 2038, Klimaneutralität 2050, alles zu wenig für eine klimagerechte Welt! Damit muss Schluss sein! Wir fordern eine konsequente Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Lasst uns alle eine klimagerechte Welt, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur schaffen. Nur gemeinsam können wir alle das verwirklichen. Schaffen wir ein #Aufbruchsklima #earthovershootday #erde #klimagerechtigkeit

Earthovershootday Deutschland 2021

Klimaklage erfolgreich!

Klimaklage erfolgreich

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die Regelungen des Klimaschutzgesetzes vom 12. Dezember 2019 (Klimaschutzgesetz <KSG>) über die nationalen Klimaschutzziele und die bis zum Jahr 2030 zulässigen Jahresemissionsmengen insofern mit Grundrechten unvereinbar sind, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlen. Im Übrigen wurden die Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen.

Das Klimaschutzgesetz verpflichtet dazu, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu mindern und legt durch sektorenbezogene Jahresemissionsmengen die bis dahin geltenden Reduktionspfade fest (§ 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 Satz 3 KSG in Verbindung mit Anlage 2). Zwar kann nicht festgestellt werden, dass der Gesetzgeber mit diesen Bestimmungen gegen seine grundrechtlichen Schutzpflichten, die Beschwerdeführenden vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen, oder gegen das Klimaschutzgebot des Art. 20a GG verstoßen hat. Die zum Teil noch sehr jungen Beschwerdeführenden sind durch die angegriffenen Bestimmungen aber in ihren Freiheitsrechten verletzt. Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030. Dass Treibhausgasemissionen gemindert werden müssen, folgt auch aus dem Grundgesetz. Das verfassungsrechtliche Klimaschutzziel des Art. 20a GG ist dahingehend konkretisiert, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur dem sogenannten „Paris-Ziel“ entsprechend auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Um das zu erreichen, müssen die nach 2030 noch erforderlichen Minderungen dann immer dringender und kurzfristiger erbracht werden. Von diesen künftigen Emissionsminderungspflichten ist praktisch jegliche Freiheit potenziell betroffen, weil noch nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens mit der Emission von Treibhausgasen verbunden und damit nach 2030 von drastischen Einschränkungen bedroht sind. Der Gesetzgeber hätte daher zur Wahrung grundrechtlich gesicherter Freiheit Vorkehrungen treffen müssen, um diese hohen Lasten abzumildern. Zu dem danach gebotenen rechtzeitigen Übergang zu Klimaneutralität reichen die gesetzlichen Maßgaben für die Fortschreibung des Reduktionspfads der Treibhausgasemissionen ab dem Jahr 2031 nicht aus. Der Gesetzgeber ist verpflichtet, die Fortschreibung der Minderungsziele der Treibhausgasemissionen für Zeiträume nach 2030 bis zum 31. Dezember 2022 näher zu regeln.

Quelle:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/…/20…/bvg21-031.html