Earth Overshoot Day

Heute ist der Earth Overshoot Day für Deutschland. Alle Ressourcen für dieses Jahr sind aufgebraucht! Gerade mal 124 von 365 Tagen kamen wir mit unserem Budget aus… Jetzt lebt Deutschland auf Pump und die Erde, die zukünftigen Generationen und der globale Süden dürfen die Rechnung tragen. Ausbleibende Agrar- und Verkehrsreformen, Kohleausstieg 2038, Klimaneutralität 2050, alles zu wenig für eine klimagerechte Welt! Damit muss Schluss sein! Wir fordern eine konsequente Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Lasst uns alle eine klimagerechte Welt, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur schaffen. Nur gemeinsam können wir alle das verwirklichen. Schaffen wir ein #Aufbruchsklima #earthovershootday #erde #klimagerechtigkeit

Earthovershootday Deutschland 2021

Oldenburg wird 2035 klimaneutral

Was bedeutet das?
Was wir fordern!
der Rat hat folgendes beschlossen
Die Verwaltung gab folgende Wege vor
Wir sind Oldenburg klimaneutral 2030

Heute hat die Stadt Oldenburg sein Klimaziel 2035 beschlossen. Somit ist Oldenburg die ambitionierteste Stadt in Niedersachsen! Wir denken, es geht mehr und sind uns bewusst, dass nur knapp 7 Jahre verbleiben, bis das restliche CO2 Budget zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens aufgebraucht ist. Daher fordern wir konsequent:
Oldenburg muss bereits 2030 klimaneutral werden und jetzt große Schritte gehen!

Aktiv werden!

Es geht viel in Oldenburg. Schau doch mal auf den Insta- und Webseiten unserer Partnerinnen vorbei! Du denkst schon lang, dich zu engagieren, weißt aber nicht wie? Dann schreib uns und/oder unseren Partnerinnen eine E-Mail!

Alle aktivistische For Future Gruppe und ihre regelmäßigen Treffen
Regelmäßige Treffen der Bündnispartner*innen

Bündnis fordert Oldenburg klimaneutral 2030

Das breite Bündnis „Oldenburg klimaneutral 2030“ hat sich mit 15 Organisationen gegründet, um der Forderung nach einem klimaneutralen Oldenburg bis 2030 aus dem Leitantrag von FridaysForFuture mehr Gehör zu verschaffen. Anlass hierfür ist die Ausschusssitzung für Stadtgrün, Umwelt und Klima (ASUK) am heutigen Donnerstag. Die Ausschussmitglieder werden über ein Klimaziel für Oldenburg diskutieren und abstimmen.


Leonie Mazalla: „Das Bündnis begrüßt die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung, die als Zieljahr für Klimaneutralität das Jahr 2035 vorsieht. Gleichzeitig halten wir es weiterhin für möglich, dass Oldenburg bis 2030 klimaneutral werden kann. Entsprechend fordern wir, dass die Stadt auch dieses Ziel beschließt, um ihren Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu leisten.“ Imke Janssen ergänzt: „Als Bündnis ist uns vor allem wichtig, dass ein notwendiges Ziel nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt wird. Dafür werden wir uns auch nach einem Beschluss engagieren.“Deshalb demonstriert das Bündnis am heutigen Donnerstag vor dem ASUK. 


Zu den Erstunterzeichenern gehören Fridays for Future Oldenburg, Verkehrswandel Oldenburg, Parents for Future Oldenburg, Ökumenisches Zentrum Oldenburg (ÖZO), Fossil Free Oldenburg, Extinction Rebellion Oldenburg, Umwelthaus Oldenburg e.V., Hilfswerft, Repair Cafés Oldenburg, Reparaturrat Oldenburg e.V., Students for Future Oldenburg, Christians for Future Oldenburg, VCD Oldenburg, Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG und das Umwelthaus Oldenburg.
Die vier Kernforderungen des Bündnisses und ihre Begründung finden sich im angehängten Dokument.

Kontakt: oldenburg-klimaneutral-2030@posteo.de

Globaler Klimastreik

In #Griechenland sind es 30°C und in Madrid, Spanien sind es -30°C. Der Klimawandel zeigt auch jetzt hier im globalen Norden seine Folgen. Extreme Wetterlagen werden immer häufiger, Winter werden zu Sommern.

Jahrzehntelang haben die Länder wie z.B. die heutige EU auf Kosten des globalen Süden gelebt. Regionen wie #Bangladesh, #Amazonia und #Australien brennen und sind von Überflutungen betroffen. ,,Die Wissenschaft ist glasklar – der Klimawandel verschlimmert Naturkatastrophen, indem er diese Ereignisse stärker, intensiver, häufiger und damit zerstörerischer macht“, sagte João Duccini, ein Klimaaktivist aus Brasilien. ,,Die Klimakrise ist keine weit entfernte Katastrophe. Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Erdrutsche, Entwaldung, Brände, Verlust von Wohnraum und Ausbreitung von Krankheiten – damit haben die am stärksten betroffenen Menschen und Gebiete heute immer häufiger zu tun. Unser Leben hängt von sofortigem Handeln ab.“

Leider ist das #PariserAbkommen zu einer Absichtserklärung verkommen.
„Es ist fünf Jahre her, dass das Pariser Abkommen unterzeichnet wurde, und drei Jahre, dass der alarmierende Bericht des Weltklimarates (IPCC) veröffentlicht wurde“, sagte Maya Ozbayoglu aus Polen. „Zahlreiche Länder auf der ganzen Welt haben sich zu scheinbar ehrgeizigen Versprechen verpflichtet, ‚Netto-Null‘-Emissionen zu erreichen. Leere Versprechungen wie diese können ein sehr gefährliches Phänomen sein, weil sie den Eindruck erwecken, dass ausreichend Maßnahmen ergriffen werden, was aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist, da diese Ziele voller Schlupflöcher, kreativer Buchführung und unwissenschaftlicher Annahmen sind.“ Daher müssen die Regierenden der Länder Handlungskataloge vorlegen, um nicht leere Versprechen zu äußern, sondern aktiv die Klimakrise zu bekämpfen.

Daher #NoMoreEmptyPromises und handelt jetzt!

Streikt mit uns am 19. März in Oldenburg!

Webinar: #ReliefPH taifun seasons

Die Klimakrise ist längst brutale Realität für den globalen Süden. Taifuns suchen regelmäßig Länder wie z.B. die Philippinen heim. Auch so dieses Jahr, der Taifun „Goni“ war einer der katastrophalsten in der Geschichte der Philippinen. Wie kommt es zu diesen Phänomen? Woran liegt das? Wie geht es den Betroffenen vor Ort?Wir haben zu Gast:

  • Dr. Martin Dören, Klimaexperte und Aktivist bei Scientists for Future
  • Mitzi Jonelle Tan, Klimaaktivist bei Youth Advocates Climate Action Philippines- Aktivist*innen von Fridays- und ParentsForFuture Oldenburg

Youtube-Link:
https://youtu.be/CQPtSP5uLcg

Spendet bitte für die Betroffenen auf den Philippinen unter:
https://yacap.org/relief/