#MeinKörperMeineWahl

Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Schwangerschafts-abbrüchen, sowie die massive Unterdrückung der sexuellen Selbstbestimmung von FLINTA*-Personen hat lange Tradition in der Bundesrepublik.

Seit 150 Jahre werden Schwangerschaftsabbrüche in die Illegalität gedrängt, unsicher, unsauber, kompliziert und teuer.

Aber ist es nicht nur §218, welcher FLINTA*-Personen seit mehr als einem Jahrhundert zutiefst entmündigt. Auch das 40-jährige Bestehen des sog. „Transsexuellen Gesetzes“ (TSG) und der jüngst angelehnte Gesetzentwurf zur Aufhebung eben jenes (und für die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes) ist Ausdruck dieser Machtstrukturen.

Trans*-Menschen sind damit immer noch rechtlicher Diskriminie-rung, zutiefst übergriffigen Gutachten und teuren Gerichtsprozes-sen ausgesetzt. Zu diesen öffentlichen Schikanen kommt außer-dem der Zwang zur dauerhaften Beweislast nur um Namen und Personenstand ändern zu können.

Daher seid solidarisch und kommt zur Demo* am 20. Juni um 14 Uhr auf dem Schlossplatz!

→ Für den sicheren Zugang und die Entstigmatisierung von Schwanger-schaftsabbrüchen

→ Für die sexuelle Selbstbestimm-ung von FLINTA*-Personen

→ Für die Abschaffung des TSG und des Paragrafen 218

*Aufruf von UnitedAgainstRacism

*Solidarische Männer sind auch willkommen

Earth Overshoot Day

Heute ist der Earth Overshoot Day für Deutschland. Alle Ressourcen für dieses Jahr sind aufgebraucht! Gerade mal 124 von 365 Tagen kamen wir mit unserem Budget aus… Jetzt lebt Deutschland auf Pump und die Erde, die zukünftigen Generationen und der globale Süden dürfen die Rechnung tragen. Ausbleibende Agrar- und Verkehrsreformen, Kohleausstieg 2038, Klimaneutralität 2050, alles zu wenig für eine klimagerechte Welt! Damit muss Schluss sein! Wir fordern eine konsequente Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Lasst uns alle eine klimagerechte Welt, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur schaffen. Nur gemeinsam können wir alle das verwirklichen. Schaffen wir ein #Aufbruchsklima #earthovershootday #erde #klimagerechtigkeit

Earthovershootday Deutschland 2021

Klimaklage erfolgreich!

Klimaklage erfolgreich

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass die Regelungen des Klimaschutzgesetzes vom 12. Dezember 2019 (Klimaschutzgesetz <KSG>) über die nationalen Klimaschutzziele und die bis zum Jahr 2030 zulässigen Jahresemissionsmengen insofern mit Grundrechten unvereinbar sind, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlen. Im Übrigen wurden die Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen.

Das Klimaschutzgesetz verpflichtet dazu, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu mindern und legt durch sektorenbezogene Jahresemissionsmengen die bis dahin geltenden Reduktionspfade fest (§ 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 Satz 3 KSG in Verbindung mit Anlage 2). Zwar kann nicht festgestellt werden, dass der Gesetzgeber mit diesen Bestimmungen gegen seine grundrechtlichen Schutzpflichten, die Beschwerdeführenden vor den Gefahren des Klimawandels zu schützen, oder gegen das Klimaschutzgebot des Art. 20a GG verstoßen hat. Die zum Teil noch sehr jungen Beschwerdeführenden sind durch die angegriffenen Bestimmungen aber in ihren Freiheitsrechten verletzt. Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030. Dass Treibhausgasemissionen gemindert werden müssen, folgt auch aus dem Grundgesetz. Das verfassungsrechtliche Klimaschutzziel des Art. 20a GG ist dahingehend konkretisiert, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur dem sogenannten „Paris-Ziel“ entsprechend auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Um das zu erreichen, müssen die nach 2030 noch erforderlichen Minderungen dann immer dringender und kurzfristiger erbracht werden. Von diesen künftigen Emissionsminderungspflichten ist praktisch jegliche Freiheit potenziell betroffen, weil noch nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens mit der Emission von Treibhausgasen verbunden und damit nach 2030 von drastischen Einschränkungen bedroht sind. Der Gesetzgeber hätte daher zur Wahrung grundrechtlich gesicherter Freiheit Vorkehrungen treffen müssen, um diese hohen Lasten abzumildern. Zu dem danach gebotenen rechtzeitigen Übergang zu Klimaneutralität reichen die gesetzlichen Maßgaben für die Fortschreibung des Reduktionspfads der Treibhausgasemissionen ab dem Jahr 2031 nicht aus. Der Gesetzgeber ist verpflichtet, die Fortschreibung der Minderungsziele der Treibhausgasemissionen für Zeiträume nach 2030 bis zum 31. Dezember 2022 näher zu regeln.

Quelle:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/…/20…/bvg21-031.html

Oldenburg wird 2035 klimaneutral

Was bedeutet das?
Was wir fordern!
der Rat hat folgendes beschlossen
Die Verwaltung gab folgende Wege vor
Wir sind Oldenburg klimaneutral 2030

Heute hat die Stadt Oldenburg sein Klimaziel 2035 beschlossen. Somit ist Oldenburg die ambitionierteste Stadt in Niedersachsen! Wir denken, es geht mehr und sind uns bewusst, dass nur knapp 7 Jahre verbleiben, bis das restliche CO2 Budget zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens aufgebraucht ist. Daher fordern wir konsequent:
Oldenburg muss bereits 2030 klimaneutral werden und jetzt große Schritte gehen!

Aktiv werden!

Es geht viel in Oldenburg. Schau doch mal auf den Insta- und Webseiten unserer Partnerinnen vorbei! Du denkst schon lang, dich zu engagieren, weißt aber nicht wie? Dann schreib uns und/oder unseren Partnerinnen eine E-Mail!

Alle aktivistische For Future Gruppe und ihre regelmäßigen Treffen
Regelmäßige Treffen der Bündnispartner*innen

Bündnis fordert Oldenburg klimaneutral 2030

Das breite Bündnis „Oldenburg klimaneutral 2030“ hat sich mit 15 Organisationen gegründet, um der Forderung nach einem klimaneutralen Oldenburg bis 2030 aus dem Leitantrag von FridaysForFuture mehr Gehör zu verschaffen. Anlass hierfür ist die Ausschusssitzung für Stadtgrün, Umwelt und Klima (ASUK) am heutigen Donnerstag. Die Ausschussmitglieder werden über ein Klimaziel für Oldenburg diskutieren und abstimmen.


Leonie Mazalla: „Das Bündnis begrüßt die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung, die als Zieljahr für Klimaneutralität das Jahr 2035 vorsieht. Gleichzeitig halten wir es weiterhin für möglich, dass Oldenburg bis 2030 klimaneutral werden kann. Entsprechend fordern wir, dass die Stadt auch dieses Ziel beschließt, um ihren Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu leisten.“ Imke Janssen ergänzt: „Als Bündnis ist uns vor allem wichtig, dass ein notwendiges Ziel nicht nur beschlossen, sondern auch umgesetzt wird. Dafür werden wir uns auch nach einem Beschluss engagieren.“Deshalb demonstriert das Bündnis am heutigen Donnerstag vor dem ASUK. 


Zu den Erstunterzeichenern gehören Fridays for Future Oldenburg, Verkehrswandel Oldenburg, Parents for Future Oldenburg, Ökumenisches Zentrum Oldenburg (ÖZO), Fossil Free Oldenburg, Extinction Rebellion Oldenburg, Umwelthaus Oldenburg e.V., Hilfswerft, Repair Cafés Oldenburg, Reparaturrat Oldenburg e.V., Students for Future Oldenburg, Christians for Future Oldenburg, VCD Oldenburg, Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG und das Umwelthaus Oldenburg.
Die vier Kernforderungen des Bündnisses und ihre Begründung finden sich im angehängten Dokument.

Kontakt: oldenburg-klimaneutral-2030@posteo.de

Hanau Gedenkaktion

Sehr geehrte Interessierte,


wir sind die Oldenburger Gruppe „United Against Racism“, die sich gegen Rassismus und andere Diskriminierungsformen, wie u.a. Sexismus und Antisemitismus, einsetzt.
Die rassistischen Terroranschläge in Hanau am 19. Februar letzten Jahres haben uns zutiefst schockiert und uns einmal mehr deutlich gemacht, wie nötig ein breit aufgestellter Kampf in der Gesellschaft gegen Rassismus ist. Solche grausamen Taten müssen ein Ende finden. Sie müssen
sichtbar werden und dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

Hanau Kein Vergeben, kein Vergessen!
Wir planen eine Gedenkaktion, einschließlich einer Errichtung verschiedener Gedenkstätten (z.B.vor dem Klingenbergplatz, vor dem Schlossgarten, auf dem Eversten Holz und weitere Orte auf der Karte am Ende), um auf diese Weise ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, den Opfern dieser schrecklichen Tat zu gedenken und uns mit den Betroffenen zu solidarisieren. Diese Akt ion findet in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen statt.
Damit das Thema, auch in einer Zeit der Pandemie, öffentlich mehr Aufmerksamkeit findet, wollen wir Plakate in Läden, Firmen und Fenstern aufhängen (lassen).
Es wäre schön, wenn Sie uns darin unterstützen, indem Sie sich bereit erklären, unsere Plakate aufzuhängen. Diese können wir Ihnen kontaktlos zukommen lassen (z.B. Einwurf in den Briefkasten) oder wir können sie selbstständig anbringen selbstverständlich unterCoronaschutzmaßnahmen.

Wir freuen uns über eine baldige Rückmeldung!

Plakate zum Download:

Info-Plakat in weiß

Info in schwarz


Liebe Grüße und bleiben Sie gesund,
United against Racism

Kontakt: unitedagainstracism@web.de

Instagram: UnitedAgainstRacism.oldenburg

Facebook: UAROldenburg

WhatsApp-Info: Link

Telegram Info-Channel: t.me/UAROldenburg

#MitVollGasIndieKrise

Die niedersächsische Landesregierung will #MitVollGasInDieKrise:

Nächste Woche will die Große Koalition im Landtag die Förderabgaben für Erdgas und Erdöl massiv senken.
Das käme einer Subventionierung der fossilen Energieträger gleich und würde einer dringend notwendigen Energiewende aktiv entgegenwirken.

Macht jetzt euren Wahlkreisangeordneten von CDU und SPD klar, dass Erdgas und Erdöl weder Brückentechnologien noch klimafreundlich sind!

STEP 1: Klicke auf das Wort Link, kopier die Vorlage heraus, und füge die entsprechenden Daten ein.🗒

STEP 2: Füge eine*n Landtagsabgeordnete*n hinzu. In unseren Wahlkreis sind es Hanna Naber und Ulf Prange(beides SPD). Schreib ihnen eine E-Mail unter
wahlkreisbuero@hannanaber.de
Oder
wahlkreisbuero@ulf-prange.de

STEP 3: Teile diesen Post mit deinen Freund*innen!:earth_africa:

#FridaysforFuture
#fossilfuels
#ActNow

Globaler Klimastreik

In #Griechenland sind es 30°C und in Madrid, Spanien sind es -30°C. Der Klimawandel zeigt auch jetzt hier im globalen Norden seine Folgen. Extreme Wetterlagen werden immer häufiger, Winter werden zu Sommern.

Jahrzehntelang haben die Länder wie z.B. die heutige EU auf Kosten des globalen Süden gelebt. Regionen wie #Bangladesh, #Amazonia und #Australien brennen und sind von Überflutungen betroffen. ,,Die Wissenschaft ist glasklar – der Klimawandel verschlimmert Naturkatastrophen, indem er diese Ereignisse stärker, intensiver, häufiger und damit zerstörerischer macht“, sagte João Duccini, ein Klimaaktivist aus Brasilien. ,,Die Klimakrise ist keine weit entfernte Katastrophe. Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Erdrutsche, Entwaldung, Brände, Verlust von Wohnraum und Ausbreitung von Krankheiten – damit haben die am stärksten betroffenen Menschen und Gebiete heute immer häufiger zu tun. Unser Leben hängt von sofortigem Handeln ab.“

Leider ist das #PariserAbkommen zu einer Absichtserklärung verkommen.
„Es ist fünf Jahre her, dass das Pariser Abkommen unterzeichnet wurde, und drei Jahre, dass der alarmierende Bericht des Weltklimarates (IPCC) veröffentlicht wurde“, sagte Maya Ozbayoglu aus Polen. „Zahlreiche Länder auf der ganzen Welt haben sich zu scheinbar ehrgeizigen Versprechen verpflichtet, ‚Netto-Null‘-Emissionen zu erreichen. Leere Versprechungen wie diese können ein sehr gefährliches Phänomen sein, weil sie den Eindruck erwecken, dass ausreichend Maßnahmen ergriffen werden, was aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist, da diese Ziele voller Schlupflöcher, kreativer Buchführung und unwissenschaftlicher Annahmen sind.“ Daher müssen die Regierenden der Länder Handlungskataloge vorlegen, um nicht leere Versprechen zu äußern, sondern aktiv die Klimakrise zu bekämpfen.

Daher #NoMoreEmptyPromises und handelt jetzt!

Streikt mit uns am 19. März in Oldenburg!