Black Friday – ein schwarzer Tag fürs Klima

Am Freitag war Black Friday. Wie jedes Jahr ziehen die Händler mit besonders starken Rabatten ihre Kund:innen an und sorgen für ein ausschweifendes Konsumfest. Besonders in den USA brach der Black Friday voraussichtlich Rekorde bezogen auf den Umsatz der Verkäufer:innen (https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/us-ausgaben-am-black-friday-brechen-wohl-alle-rekorde-a-6ff4a379-86f9-4629-b14a-529aca11d15d).

Der überbordende Konsum am Black Friday und am kommenden Cyber Monday sorgt für enorme Klimabelastungen. Die Herstellung und Auslieferung von Kleidung, Schuhen und Elektroartikeln sorgt für enorme Klima- und Umweltbelastungen – vom Verbrauch von Wasser und seltenen Erden und Metallen ganz zu schweigen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir uns bewusst machen, dass Konsum nicht alles ist. Oft tut es das Handy vom letzten Jahr noch und vier Paar Winterschuhe sind auch nicht vonnöten.

Wir von Fridays for Future kämpfen auch dafür: Für ein Umdenken bei Konsumenten und Einzelhändlern weg von Konsumschlachten mit Billigware hin zu bewusstem, nachhaltigen Einkaufen. Und besonders für politische Regulierungen und Angebote, die nachhaltiges Einkaufen fördern und klimaschädliche, nicht fair produzierte und gehandelte Ware verbieten und dabei bei denen ansetzen, die es sich leisten können und müssen.

Nachbericht Mahnwache am 04.11.

Am 04.11. haben wir auf dem Schlossplatz mit einer Mahnwache auf den vorgestellten Koalitionsvertrag zwischen Grünen und der SPD aufmerksam gemacht. Mit Bannern und einer Rede haben wir deutlich gemacht, dass der Koalitionsvertrag zwar gute Ansätze beinhaltet, diese jedoch nicht ausreichend sind. So gibt es dort etwa kein klares Nein zum geplanten Bau der A20. Allgemein gilt: Die Umsetzung ist wichtig! Deswegen beobachten wir nun umso genauer, ob und wie die neue Landesregierung ihre Klimaschutzvorhaben umsetzt und ob sie diese bestenfalls nochmals verschärft.