Hanau Gedenkaktion

Sehr geehrte Interessierte,


wir sind die Oldenburger Gruppe „United Against Racism“, die sich gegen Rassismus und andere Diskriminierungsformen, wie u.a. Sexismus und Antisemitismus, einsetzt.
Die rassistischen Terroranschläge in Hanau am 19. Februar letzten Jahres haben uns zutiefst schockiert und uns einmal mehr deutlich gemacht, wie nötig ein breit aufgestellter Kampf in der Gesellschaft gegen Rassismus ist. Solche grausamen Taten müssen ein Ende finden. Sie müssen
sichtbar werden und dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

Hanau Kein Vergeben, kein Vergessen!
Wir planen eine Gedenkaktion, einschließlich einer Errichtung verschiedener Gedenkstätten (z.B.vor dem Klingenbergplatz, vor dem Schlossgarten, auf dem Eversten Holz und weitere Orte auf der Karte am Ende), um auf diese Weise ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, den Opfern dieser schrecklichen Tat zu gedenken und uns mit den Betroffenen zu solidarisieren. Diese Akt ion findet in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen statt.
Damit das Thema, auch in einer Zeit der Pandemie, öffentlich mehr Aufmerksamkeit findet, wollen wir Plakate in Läden, Firmen und Fenstern aufhängen (lassen).
Es wäre schön, wenn Sie uns darin unterstützen, indem Sie sich bereit erklären, unsere Plakate aufzuhängen. Diese können wir Ihnen kontaktlos zukommen lassen (z.B. Einwurf in den Briefkasten) oder wir können sie selbstständig anbringen selbstverständlich unterCoronaschutzmaßnahmen.

Wir freuen uns über eine baldige Rückmeldung!

Plakate zum Download:

Info-Plakat in weiß

Info in schwarz


Liebe Grüße und bleiben Sie gesund,
United against Racism

Kontakt: unitedagainstracism@web.de

Instagram: UnitedAgainstRacism.oldenburg

Facebook: UAROldenburg

WhatsApp-Info: Link

Telegram Info-Channel: t.me/UAROldenburg

#MitVollGasIndieKrise

Die niedersächsische Landesregierung will #MitVollGasInDieKrise:

Nächste Woche will die Große Koalition im Landtag die Förderabgaben für Erdgas und Erdöl massiv senken.
Das käme einer Subventionierung der fossilen Energieträger gleich und würde einer dringend notwendigen Energiewende aktiv entgegenwirken.

Macht jetzt euren Wahlkreisangeordneten von CDU und SPD klar, dass Erdgas und Erdöl weder Brückentechnologien noch klimafreundlich sind!

STEP 1: Klicke auf das Wort Link, kopier die Vorlage heraus, und füge die entsprechenden Daten ein.🗒

STEP 2: Füge eine*n Landtagsabgeordnete*n hinzu. In unseren Wahlkreis sind es Hanna Naber und Ulf Prange(beides SPD). Schreib ihnen eine E-Mail unter
wahlkreisbuero@hannanaber.de
Oder
wahlkreisbuero@ulf-prange.de

STEP 3: Teile diesen Post mit deinen Freund*innen!:earth_africa:

#FridaysforFuture
#fossilfuels
#ActNow

Globaler Klimastreik

In #Griechenland sind es 30°C und in Madrid, Spanien sind es -30°C. Der Klimawandel zeigt auch jetzt hier im globalen Norden seine Folgen. Extreme Wetterlagen werden immer häufiger, Winter werden zu Sommern.

Jahrzehntelang haben die Länder wie z.B. die heutige EU auf Kosten des globalen Süden gelebt. Regionen wie #Bangladesh, #Amazonia und #Australien brennen und sind von Überflutungen betroffen. ,,Die Wissenschaft ist glasklar – der Klimawandel verschlimmert Naturkatastrophen, indem er diese Ereignisse stärker, intensiver, häufiger und damit zerstörerischer macht“, sagte João Duccini, ein Klimaaktivist aus Brasilien. ,,Die Klimakrise ist keine weit entfernte Katastrophe. Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Erdrutsche, Entwaldung, Brände, Verlust von Wohnraum und Ausbreitung von Krankheiten – damit haben die am stärksten betroffenen Menschen und Gebiete heute immer häufiger zu tun. Unser Leben hängt von sofortigem Handeln ab.“

Leider ist das #PariserAbkommen zu einer Absichtserklärung verkommen.
„Es ist fünf Jahre her, dass das Pariser Abkommen unterzeichnet wurde, und drei Jahre, dass der alarmierende Bericht des Weltklimarates (IPCC) veröffentlicht wurde“, sagte Maya Ozbayoglu aus Polen. „Zahlreiche Länder auf der ganzen Welt haben sich zu scheinbar ehrgeizigen Versprechen verpflichtet, ‚Netto-Null‘-Emissionen zu erreichen. Leere Versprechungen wie diese können ein sehr gefährliches Phänomen sein, weil sie den Eindruck erwecken, dass ausreichend Maßnahmen ergriffen werden, was aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist, da diese Ziele voller Schlupflöcher, kreativer Buchführung und unwissenschaftlicher Annahmen sind.“ Daher müssen die Regierenden der Länder Handlungskataloge vorlegen, um nicht leere Versprechen zu äußern, sondern aktiv die Klimakrise zu bekämpfen.

Daher #NoMoreEmptyPromises und handelt jetzt!

Streikt mit uns am 19. März in Oldenburg!

5 Jahre Pariser Klimaschutzabkommen

Die niedersäschische SPD und CDU beschließen unsere Zukunft zu gefährden! Mit dem heutigen beschlossenen Klima“schutz“gesetz verfolgt die niedersäschische GroKo ein unrealistisches und unambitioniertes Klimaschutzziel und riskiert damit die Leben der jungen und der kommenden Generationen. 2050 soll Niedersachsen klimaneutral sein und 2040 soll NDS komplett mit #ErneuerbarenEnergien auskommen.

Die #ScientistsForFuture, der #IPCCReport und das #PariserAbkommen sagen klar, dass wir die Erderwärmung auf 1,5°C begrenzen müssen und dass es möglich ist das bis 2035 zu schaffen. Aktuell steuern wir auf 2,5-4°C zu! Wir sind jetzt bereits bei etwa 1,2°C über vorindustrieller Zeit. Wir sagen klar #sogeht1komma5nicht

Lasst uns gemeinsam am 11.12. zum 5 Jahrestag des Pariser Klimaschutzabkommens zeigen, dass wir für #1komma5 kämpfen #fightfor1point5 #makeparisreal #fridaysforfuture

„Ohne Moos nix los“ gilt auch für Klimaschutz!

Offener Brief von Fridays For Future (FFF) Oldenburg und Fossil Free Oldenburg zum Haushaltsentwurf für Oldenburg 2021

„Auch Oldenburg kann und muss zum Pariser Klimaschutzabkommen etwas beitragen. Die Weltgemeinschaft hat sich 2016 verbindlich zu dem Ziel bekannt, Anstrengungen zu unternehmen, die globale Erwärmung auf 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Eine entsprechende Anpassung der Ausgaben für den Klimaschutz ist auch in Oldenburg zwingend notwendig.“ ~ Anne Gerding, FFF Oldenburg

Klimaschutz muss in zweierlei Hinsicht begriffen werden. Zum einen muss die Klimakrise endlich als die existenzielle Krise behandelt werden, die sie ist, und somit muss Klimaschutz zur allerhöchsten Priorität unserer Zeit werden. Zum anderen kann und sollte Klimaschutz auch als Chance für einen Wandel zu einer gerechteren Gesellschaft gesehen und gestaltet werden.

FFF Oldenburg und Fossil Free Oldenburg haben deswegen in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung einen Leitantrag mit ersten Ideen und Ansätzen für den lokalen Klimaschutz formuliert. Dieser Antrag umfasst insgesamt 106 Maßnahmen und befindet sich aktuell noch in der politischen Diskussion. Der gesamte Prozess um den Leitantrag stellt einen enormen ersten Erfolg dar! Damit diese wertvolle Arbeit Früchte tragen kann, wird allerdings dringend Geld im kommenden Haushalt benötigt.

„Es reicht nicht, immer wieder zu sagen ‚Wir sind so eine tolle Fahrradstadt‘. Klimaschutz muss ernsthaft in Angriff genommen werden und das wird natürlich auch Geld kosten.“ ~ Tim Schönberger, FFF Oldenburg

Wir wissen, dass jede Tonne nicht eingespartes CO2 uns laut Berechnungen des UBA 180€ kosten wird. Klimaschutz ist also nicht nur moralisch notwendig, sondern auch weitaus ökonomisch sinnvoller, als die Kosten für eine außer Kontrolle geratene Erderwärmung.

„Die Klimakrise wird Auswirkungen auf alle Bereiche unserer Gesellschaft haben und die Einkommensschwächeren als erstes treffen, so wie es jetzt schon in vielen Bereichen des globalen Südens der Fall ist. Wenn wir jetzt nicht anfangen in den Klimaschutz zu investieren, werden Ausgaben in z.B. sozialen Bereichen ohne gleichzeitig ausreichend Klimaschutz zu betreiben, umsonst sein.“ ~ Viviane Michaelis, FFF Oldenburg

Die Fraktionen des Oldenburger Stadtrates müssen nach ihrer engagierten Zusammenarbeit mit FFF nun beweisen, dass sie Klimaschutz auch tatsächlich ernst meinen.

Wir fordern, dass Oldenburg mutig voranschreitet und im Haushalt die notwendigen Gelder für Klimaschutz bereitstellt!

Fünf Schwerpunkte

• Im Haushaltsentwurf der Verwaltung sind für 2021 500.000€ im allgemeinen Klimaschutzfonds vorgesehen. Gerade wird eine große Anzahl an Maßnahmen für mehr Klimaschutz in Oldenburg in den AGen und Ausschüssen diskutiert. Um nächstes Jahr mit der Umsetzung dieser beginnen zu können fordern wir, wie dieses Jahr, den Sonderfonds mit 1 Million€ auszustatten.

Außerdem kritisieren wir, dass es dieses Jahr nur schwer nachvollziehbar war, wofür das Geld des Klimaschutzfonds verwendet wurde. Im Zuge des Ausbaus der Webseite der Stadt Oldenburg im Bereich Klimaund Umweltschutz sollte hier transparent darüber berichtet werden, was in der Stadt mit dem Geld des Klimaschutzfonds passiert.

• Für die Erarbeitung und Umsetzung der voraussichtlich kommenden Ernährungsstrategie fordern wir die Einrichtung einer halben Stelle in der Verwaltung und dafür entsprechende Haushaltsmittel (ca. 35.000€).

• Im Bereich Energie sehen wir den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen als besonders wichtig an: Im Haushaltsentwurf der Verwaltung werden 100.000€ für die Förderung von PV-Anlagen vorgeschlagen. Würde man mit einem Wert von 5 kWp pro Anlage bei Privathaushalten rechnen, könnte die Stadt Oldenburg im Jahr 2021 nur 200 Anlagen fördern, das Geld wäre also schnell aufgebraucht, so wie es dieses Jahr auch der Fall war.

Laut Solardachkataster bieten insgesamt gut die Hälfte der Gebäude in Oldenburg das Potential mit PV-Anlagen ausgestattet zu werden, was einem gesamten PV-Potential von 604.711 kWp entspricht. Damit könnten 320.000 Menschen mit Solarstrom versorgt werden. Im Jahr 2017 waren davon nur 6% tatsächlich genutzt. Bis das Potential voll genutzt ist, ist also noch einiges zu tun. Die geplanten 100.000€ reichen daher bei weitem nicht aus, um den im Zuge der Energiewende notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien voranzubringen.

Im Bereich erneuerbarer Energien sollte die Stadt Oldenburg mit ihren Gebäuden eine Vorbildfunktion einnehmen und es gleichzeitig Bürger*Innen finanziell ermöglichen sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen.

Um den Ausbau der erneuerbaren Energien in Oldenburg ernsthaft in die Hand zu nehmen, fordern wir daher einen Betrag von insgesamt 2 Mio € für die Förderung des Ausbaus von Photovoltaik-Anlagen im privaten Bereich (1 Mio €) und für die Ausrüstung von öffentlichen Gebäuden (z.B. Schulen) (1 Mio €) für den Haushalt 2021. Zusätzlich fordern wir die Einrichtung einer zusätzlichen Stelle, die die Förderanträge bearbeitet.

Dieses Jahr wurden 398.600€ aus dem Sonderfonds für Klimaschutz für die Gründach bzw. PhotovoltaikNutzung auf den drei Dächern der IGS Kreyenbrück, der IGS Flötenteich und der BZTG Straßburger Straße eingesetzt. Dies zeigt, dass auch bei öffentlichen Einrichtungen großes Interesse besteht, die PV-Anlagen bauen zu lassen.

• Im Bereich Gebäude fordern wir 1,5 Mio € für die Förderung von Altbausanierungen statt der aktuell geplanten 280.000€. Dies ist notwendig, um die Sanierungsquote in Richtung 10% zu steigern und so auf dem Bereich der Energieeinsparung der Klimaneutralität näher zu kommen. Auch hier braucht es eine zusätzliche Stelle in der Verwaltung, um die Förderanträge zu bearbeiten. Um Bürger*innen ausreichend zu informieren und zu motivieren diese Schritte zu gehen, sollen die Beratungsprogramme „Oldenburger Heizungs-Check“ und „Energie-Check“ von derzeitig 5.000€ bzw. 10.000€ jeweils auf 50.000€ aufgestockt werden.

Die Stadt sollte hier mit ihren Gebäuden der öffentlichen Hand (z.B. Schulen) mit gutem Beispiel voran gehen. Auch diese müssen im kommenden Jahrzehnt energetisch saniert werden, zumal dieses Handlungsfeld im letzten€pean-Energy-Award Bericht dasjenige mit dem größten Handlungsbedarf war (z.B. erst 11% Zielerreichung bei der Wärme-Energieeffizienz aller kommunalen Gebäude). In 2021 sind dafür schon 2,82 Mio € vorgesehen, denen 1,5 Mio € an Fördermitteln gegenüberstehen. Wir fordern, die kommunalen Anstrengungen in diesem Bereich zu verdoppeln, und weitere 1,32 Mio € für energetische Gebäudesanierung zur Verfügung zu stellen.

• Der Verkehrssektor ist für eine nachhaltige Stadtentwicklung und insbesondere für ein klimagerechtes Stadtbild von entscheidender Bedeutung und einer der wenigen Sektoren in Oldenburg, in dem wir keinen Rückgang, sondern einen Anstieg der THG-Emissionen verzeichnen.

Eine grundsätzliche Verkehrswende ist also zwingend erforderlich. Dafür müssen ÖPNV, Rad- und Fußverkehr noch viel mehr gefördert werden als es bisher der Fall ist – auch finanziell. Derzeitig werden in Oldenburg jährlich etwa 25€ pro Kopf für den Rad- und Fußverkehr ausgegeben. 3 Hier sehen wir die Notwendigkeit, das Budget für Rad- und Fußverkehr im nächsten Haushalt auf mindestens 35€ pro Einwohner*innen zu erhöhen. In den nachfolgenden Jahren sollen die Investitionen hierfür schrittweise erhöht werden. In unserer Partnerstadt Groningen werden beispielsweise jährlich 85€ pro Kopf allein in den Radverkehr investiert. 4

Nach unseren Recherchen ergibt sich mit den derzeit eingeplanten 7 Mio € für Klimaschutzmaßnahmen zusammen mit unseren Forderungen ein Gesamtvolumen von 13.873.061€.

Wir halten diese Summe durchaus für angemessen, auch im Vergleich zu Bremen und Münster, die sich den kommunalen Klimaschutz letztes Jahr 30 bzw. 40 Mio € kosten ließen.

„Wir finden, dass der Stadt Oldenburg ihre Zukunftsvorsorge gute 3% ihres kommunalen Haushalts wert sein sollte.“ ~ Leonie Mazalla, Fossil Free Oldenburg

Webinar: #ReliefPH taifun seasons

Die Klimakrise ist längst brutale Realität für den globalen Süden. Taifuns suchen regelmäßig Länder wie z.B. die Philippinen heim. Auch so dieses Jahr, der Taifun „Goni“ war einer der katastrophalsten in der Geschichte der Philippinen. Wie kommt es zu diesen Phänomen? Woran liegt das? Wie geht es den Betroffenen vor Ort?Wir haben zu Gast:

  • Dr. Martin Dören, Klimaexperte und Aktivist bei Scientists for Future
  • Mitzi Jonelle Tan, Klimaaktivist bei Youth Advocates Climate Action Philippines- Aktivist*innen von Fridays- und ParentsForFuture Oldenburg

Youtube-Link:
https://youtu.be/CQPtSP5uLcg

Spendet bitte für die Betroffenen auf den Philippinen unter:
https://yacap.org/relief/

Rodungsstopp Jetzt!

Quelle: t.me/medienverteilerdanni

Die schwarz-grüne Koalition in Hessen und das Bundesverkehrsministerium scheinen sich nach wie vor einig zu sein, dass die Klimakrise kein Grund ist, eine Autobahn nicht zu bauen oder damit aufzuhören, Wälder zu roden. So weit, so bekannt. In den letzten Tagen ist darüber hinaus deutlich geworden, dass die A49 Leben kosten könnte, lange bevor sie in Betrieb genommen wird.

Die Verantwortlichen vor Ort haben am Sonntag (15.11) und am Montag (16.11) überdeutlich gezeigt, wie egal ihnen das Leben der Aktivist*innen ist, welche sich für die Verkehrswende einsetzen. Was war geschehen?

Am Sonntagmorgen war ein Mensch aus einem Tripod (eine Holzstruktur aus drei Baumstämmen, in der ein Mensch hängt) mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Zuvor hatte ein Polizist das gekennzeichnete Sicherungsseil gekappt, woraufhin der Sturz folgte. Nachdem die Polizei trotz Augenzeug*innen leugnete, etwas mit dem Vorfall zu tun zu haben, musste sie in der Folge zugeben, dass das Seil von einem Beamten durchgeschnitten worden war. Die Rechtfertigung liest sich geradezu sarkastisch: das Seil wurde gekappt, weil es sich auf Kopfhöhe befunden hatte und eine Gefahr vermutet wurde. Verschwiegen wird, dass überall darauf hingewiesen wird, dass das Kappen von Seilen potenziell tödlich sein kann. Die Versuche, diese Konstruktionen als Fallen darzustellen, entbehren jeglicher Grundlage. Es ist absurd, das Sicherheitsseil als Gefahr für andere Menschen darstellen zu wollen, um das Verhalten des Polizeibeamten zu rechtfertigen, welcher den Sturz verursachte. Die Aktivistin überlebte den Vorfall nur schwerverletzt.[1]

Nur einen Tag später waren es Forstarbeiter*innen, welche das Leben der Aktivisti bedrohten. Trotz eindringlichen Hinweisen fällt ein Forstarbeiter einen Baum, an dem eine Traverse gespannt war, in der ein Mensch hing. Nur durch riesiges Glück und die zufällige Doppelsicherung des Aktivisti fiel dieser anschließend nicht in die Tiefe, sondern baumelte am Seil, das glatt durchriss. Die Polizei schaute mit mindestens zwölf Beamten zu und griff nicht ein.[2] In der Fußnote findet sich ein Video des Vorfalls.

Trotz den beiden vorangegangen Vorfällen, bei denen die extreme Fahrlässigkeit der Polizei fast Menschenleben gekostet hatten, kam es am Samstagmorgen (21.11) erneut zu einem Sturz aus einem Tripod, der durch das Durchtrennen eines Sicherungsseils durch Polizeikräfte ausgelöst worden ist.[3]

Wenn der Einsatz fortgeführt wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Menschen sterben. Natürlich ist diese Eskalation der Gewalt aber auch im Kontext zu sehen: der Bau dieser Autobahn, die Abholzung des Waldes, das Festhalten am fossilen Verkehrssystem trotz Klimakrise- all das ist an sich schon ein Verbrechen, ein Akt der Gewalt, der Menschenleben kosten wird. Die aktuellen Ereignisse sind nur die Spitze des Eisbergs. Trotzdem soll dies nicht die akute, direkte Gewalt relativieren. Auch unabhängig von den hier beschriebenen Vorfällen gibt es beinahe täglich Berichte über gekappte Seile oder ähnlich gefährliche Eingriffe, sodass es schwer in Worte zu fassen ist, wie sehr uns die Situation im Danni bedrückt und wütend macht.

Das Motto der Polizei „Sicherheit vor Geschwindigkeit“ klingt angesichts dessen wie Hohn.[4] Wir fordern deshalb den sofortigen Rodungsstopp und den Abbruch des Polizeieinsatzes rund um den Danneröder Forst. Das kann zwar nur ein erster, kleiner Schritt auf den Weg in eine einigermaßen gerechte und lebenswerte Zukunft sein, ist jedoch akut notwendig, um Menschenleben zu retten. Dass der geforderte Rodungsstopp möglich ist, enthüllt jüngst der BUND, der die Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts zur A49 auswertete.[5]

Wir solidarisieren uns weiterhin mit den Aktvist*innen in und um den Danni.

Danni bleibt!


[1] https://taz.de/Polizeieinsatz-im-Dannenroeder-Forst/!5725394/

[2] https://twitter.com/Ende__Gelaende/status/1328732721443721221

[3] https://taz.de/Protest-im-Dannenroeder-Forst/!5730289/

[4] https://www.youtube.com/watch?v=rDMJIx0jz44

[5] https://www.oberhessen-live.de/2020/11/23/bund-fordert-landesregierung-zum-handeln-auf-rodungsstopp-ist-rechtlich-moeglich/

Webinar: Solaranlagen aufm Balkon


Energiewende für alle!
Jetzt auch bei dir Zuhause!*

Am 03. Dezember ist es soweit! Unser zweites Webinar geht an den Start. Hier möchten euch Sönke Burkert und Jonas Stührenberg von der Olegeno Oldenbpurger Energie-Genossenschaft eG das Thema Balkon-PV vorstellen. Oder anders gesagt: Wie du auch in deiner handelsüblichen Mietswohnung selbst klimafreundlichen Strom produzieren und direkt nutzen kannst. Sie informieren dazu über die technische, wirtschaftliche und regulatorische Umsetzung deines kleinen Energiewendeprojektes. Du möchtest nicht nur zuschauen, sondern aktiv Rückfragen stellen, dann melde dich an unter Oldenburg@FridaysForFuture.de

Das Webinar ist kostenlos und wird via Facebook-Live und Youtube übertragen. Der Link steht oben oder ist auf der Webseite der Olegeno oder uns zu finden.

Youtube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=cl7lT8QUjAY&feature=youtu.be

Alle Angaben ohne Gewähr! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren lokalen Netzbetreiberinnen.
https://fb.me/e/1FXBIQSNj

Spendenkampagne Philippinen

Solidarität mit den Menschen in den Philippinen #ReliefPH

➡️English below
Leider wurden die Philippinen in den letzten drei Wochen von vier Taifunen getroffen. Der strömende Regen goss so stark, dass Regen für einen Monat innerhalb von einem Tag geflossen ist.
Zurzeit sind hunderthausende Bewohner*innen obdachlos und suchen eine Unterkunft, nach genug Nahrung und nach medizinischer Versorgung.
Wir möchten für den Spendenfonds von @yacaphilippines so viele Spenden sammeln, wie wir können!
➡️ Link: https://yacap.org/relief/
Das Geld erreicht direkt die betroffenen Menschen vor Ort.

Kommt am Freitag zu uns, streikt mit uns!
Die Kundgebung beginnt um 16 Uhr auf dem Schlossplatz, Oldenburg.

Lasst uns gemeinsam der Klimakrise entgegnen!
Was wollen wir?! #Klimagerechtigkeit Wann woll’n wir sie? #Jetzt

Haltet 3m Abstand und tragt Masken.

Unfortunately the Philippines have been hit by four typhoons in the last tree weeks. The heavy rains casted the amount of rain for one whole month, in just one day.
Now there are hundreds of thousands of people homeless and searching for shelter, enough food and medicial care.
We want to raise as many donations as possible to support the relief fund set up by FFF Philippines Youth Advocates for Climate Action Philippines #ReliefPH
➡️ Link: https://yacap.org/relief/
The money will go directly to the affected communities.

Join our strike tomorrow
Friday 20th
the action starts at 16:00
at the Schlossplatz in Oldenburg.

Let’s face the climate crisis togehter! WHAT DO WE WANT? #ClimateJustice
WHEN DO WE WANT IT? #NOW

Keep distance of 3m and wear masks!

#fridaysforfuture #studentsforfuture #parentsforfuture

#philippines #thypoon #extremeweather #climatechange #climatecrisis #klimakrise #allefürsklima

Ernährungsrat

Gemeinsam Ernährung auf die kommunale Agenda bringen
Verkehr, Bauen und Energie sind typische Bereiche, wenn es um Klimaschutz geht. Ernährung hingegen spielt bei Klimaschutzmaßnahmen häufig keine große Rolle, obwohl der Ernährungssektor laut Weltklimarat zu rund einem Viertel der menschengemachten Treibhausgasemissionen beiträgt – Deshalb setzt sich in Oldenburg der Ernährungsrat seit drei Jahren für ein klimagerechtes, regionales, ökologisches und faires Ernährungssystem in Oldenburg und Umgebung ein.
Im Prozess zur Erarbeitung des Leitantrages, bei dem FFF gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den Fraktionen in sechs verschiedenen Themenfeldern Beschlussvorschläge erarbeitet hat, um Oldenburg zu einer klimaneutralen Stadt zu verwandeln, wurde der Ernährungsrat von FFF im Themenfeld Ernährung & Konsum mit eingebunden.


Der Ernährungsrat ist ein Zusammenschluss aus Ehrenamtlichen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Ernährungswirtschaft und Politik und setzt sich seit Ende 2017 für ein klimagerechtes, regionales, ökologisches und faires Ernährungssystem in Oldenburg und Umgebung ein. In den Workshops konnte der Ernährungsrat seine Erfahrungen und Ideen einbringen, wie sich Oldenburg in Sachen Ernährung nachhaltiger aufstellen könnte.
„Wir freuen uns sehr, dass wir FFF bei der Ausarbeitung von Maßnahmen im Ernährungsbereich unterstützen konnten und dass FFF uns an dem Prozess hat teilhaben lassen. Seit ein paar Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Oldenburg eine Ernährungsstrategie entwickelt – durch und mit FFF konnten wir unser Anliegen an die Politik herantragen. Unsere Zusammenarbeit hat für uns gezeigt, wie ein starkes zivilgesellschaftliches Miteinander funktionieren und was es bewirken kann“ erklärt Judith Busch, Koordinatorin vom Ernährungsrat.


Am 12. November wurde im Umweltausschuss der Beschluss gefasst, dass eine Ernährungsstrategie entwickelt werden soll- neben verschiedenen weiteren Beschlüssen zur Gestaltung eines nachhaltigen Ernährungssystems.

9 Maßnahmen aus dem Themenfeld Ernährung, Konsum und Bilung für nachhaltige Entwicklung werden am 30.11. im Rat final abgestimmt, unter anderem über die Entwicklung der Ernährungsstrategie. Wer zuschauen möchte: Anmeldungen an buero-oberbuergermeister@stadt-oldenburg.de oder die live Übertragung bei O-Eins verfolgen.