#MeinKörperMeineWahl

Die Kriminalisierung und Stigmatisierung von Schwangerschafts-abbrüchen, sowie die massive Unterdrückung der sexuellen Selbstbestimmung von FLINTA*-Personen hat lange Tradition in der Bundesrepublik.

Seit 150 Jahre werden Schwangerschaftsabbrüche in die Illegalität gedrängt, unsicher, unsauber, kompliziert und teuer.

Aber ist es nicht nur §218, welcher FLINTA*-Personen seit mehr als einem Jahrhundert zutiefst entmündigt. Auch das 40-jährige Bestehen des sog. „Transsexuellen Gesetzes“ (TSG) und der jüngst angelehnte Gesetzentwurf zur Aufhebung eben jenes (und für die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes) ist Ausdruck dieser Machtstrukturen.

Trans*-Menschen sind damit immer noch rechtlicher Diskriminie-rung, zutiefst übergriffigen Gutachten und teuren Gerichtsprozes-sen ausgesetzt. Zu diesen öffentlichen Schikanen kommt außer-dem der Zwang zur dauerhaften Beweislast nur um Namen und Personenstand ändern zu können.

Daher seid solidarisch und kommt zur Demo* am 20. Juni um 14 Uhr auf dem Schlossplatz!

→ Für den sicheren Zugang und die Entstigmatisierung von Schwanger-schaftsabbrüchen

→ Für die sexuelle Selbstbestimm-ung von FLINTA*-Personen

→ Für die Abschaffung des TSG und des Paragrafen 218

*Aufruf von UnitedAgainstRacism

*Solidarische Männer sind auch willkommen

Blumenduft statt Abgase, Bienen statt Blech

Wie weit können wir mit unserem grünen Auto fahren? Vielleicht nicht bis zum nächsten Supermarkt oder nach Hause, aber dafür einer insektenfreundlichen Zukunft entgegen!

Und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja… Hey, was ist eigentlich aus Biene Maja geworden? Was würde sie zu dem neuen Blumenbeet in der Stadt sagen? 

Bestimmt würde sie von Blume zu Blume hüpfen und sich in einer der Glockenblumen verstecken. Viele Schmetterlinge und Wespen, Bienen und Käfer, Falter und Schwärmer finden hier Unterschlupf und Nahrungsgrundlage. Sie fühlen sich von den hier wachsenden Wildblumen und Kräutern, wie Wegwarte, Schafgarbe und Natternkopf angezogen. 

Denn leider haben es die Insekten immer schwerer: Grünstreifen und Wiesen verschwinden und müssen menschlichen Bauten, Straßen und Parkplätzen weichen. Zwischen Monokulturen und intensivierter Landwirtschaft bleibt immer weniger Platz für Grünstreifen und Wiesen. Gewässer sind durch die hohe Düngung der Landwirtschaft belastet. Pestizide und Herbizide töten nicht nur Schädlinge, sondern vergiften auch unsere lieben Bestäuber

Seit dem Maja vor 40 Jahren ihren Weg in den Fernseher fand, sind 76 % unserer Fluginsekten verschwunden. Darunter auch sehr viele Wildbienen- und Schmetterlingsarten. 

-> https://www1.wdr.de/wissen/natur/insektensterben-hintergrund-100.html

Das ist nicht nur schade für Naturfreunde und Spazierende, die die bunte Vielfalt des Fliegens, Flatterns, Summens und Brummens gerne betrachten. Es ist auch sehr gefährlich! Denn Insekten bilden die Nahrungsgrundlage für viele Tiere, für die meisten Reptilien- und Vogelarten. Sie halten die Ökosysteme im Gleichgewicht, zersetzen organisches Material und bilden die Basis vieler Nahrungsketten. Und wer bestäubt wohl unserer Nutzpflanzen, unser Gemüse und unsere Obstbäume? 75 % der Welternährung hängen von der Bestäubung durch Insekten ab.

-> https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/info/22683.html

Darum kannst du hier unser insektenfreundliches Blumenbeet bewundern. Wir haben alte Paletten und ausrangierte Autoreifen für den Bau des Beetes verwendet, da der Konsum in unserer Gesellschaft überhand nimmt. Um unseren jetzigen Ressourcenverbrauch zu decken, bräuchte es 1,6 Erden. Durch Upcycling und Recycling lässt sich nicht nur viel CO2 einsparen, sondern auch der Geldbeutel schonen.

-> https://utopia.de/tag/upcycling/

Wir haben darauf geachtet, das Beet mit torffreier Erde zu befüllen. Denn beim Abbau von Torf aus trockengelegten Mooren wird lang gespeichertes CO2 frei. Moore speichern doppelt so viel CO2, wie alle Wälder unserer Erde zusammen und sind unwiederbringbare Biotope.

-> https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten/torffreie-erde

Es wird Zeit, dass wir unseren kleinen Begleitern große Aufmerksamkeit schenken und ihren extremen Artenschwund aufhalten! Ohne sie ist auch unser Überleben gefährdet.

Diese Projekt ist in Kooperation mit der 

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entstanden.